Aktuell

 

Kooperation:

Johannesburg St. Bonifatius - Pretoria St. Josef

„Soviel Eigenständigkeit wie möglich,

soviel Zusammenarbeit wie nötig!“

„Quid pro quo - Ausgleich von Aufwand und Nutzen“

Das sind die Leitgedanken der Zusammenarbeit der Gemeinden St. Bonifatius, Johannesburg und St. Josef, Pretoria; darauf haben sich die Arbeitsgruppen aus beiden Gemeinden geeinigt.

Die Kooperationsgespräche wurden sehr offen geführt und verliefen in freundlicher und zugewandter Atmosphäre.

Nachfolgend Auszüge aus der Gesprächsvorlage, die von beiden Arbeitsgruppen als Grundlage für die Zusammenarbeit angenommen wurden:

Kooperation (kirchenlateinisch cooperatio = ‚Zusammenwirkung‘, - ‚Mitwirkung‘) ist das zweckgerichtete Zusammenwirken von Handlungen zweier oder mehrerer Personen oder Systeme, in Arbeitsteilung, um ein gemeinsames Ziel zu erreichen.

Im Miteinander liegt die ZUKUNFT!

In welchem Geist können die deutschsprachigen katholischen Pfarrgemeinden Johannesburg und Pretoria zusammenarbeiten?

In der Bibel finden sich an vielen Stellen Leitbilder, welche christliche Grundhaltungen beschreiben:

„Einer trage des anderen Last“ (Gal 6,2)

„Freut euch mit den Fröhlichen und weint mit den Weinenden“ (Röm 12,15)

„Der eine Leib und die vielen Glieder“ (Röm 12,4f; 1 Kor 12,12f; Eph 4,15-16)

Im Nachdenken über diese Bilder wird deutlich, dass sie keine bereits bestehende Wirklichkeiten beschreiben („So gehen Geschwister

miteinander um“), sondern vielmehr einzunehmende und einzuübende Haltungen sind („So sollten Geschwister miteinander umgehen.“). In diesem Sinne können diese Bilder normative Kraft auch für und im Kooperationsprozess entwickeln. Die Verantwortung vom stärkeren Partner für den schwächeren kann ebenso deutlich werden wie das Vorleben einer „geschwisterlichen Verschiedenheit“.

Bedingungen für eine gelingende Kooperation auf theologischem Fundament

Welche Ziele werden in den Blick genommen?

Kooperation ist selbst kein Ziel, sondern ein Weg, ein Mittel, um gemeinsame Ziele zu erreichen. Die Verständigung über die konkreten Ziele der Zusammenarbeit bildet ein wesentliches Element jedes Kooperationsprozesses.

Dabei kann es um solidarische Aufgabenwahrnehmung, gabenorientierte Profilbildung, gegenseitige Entlastung und anderes mehr gehen. Wichtig ist, dass eine solche Verständigung nicht nur ökonomische Aspekte bedenkt, sondern ausdrücklich auch die Möglichkeit eröffnet, als Gegenentwurf zu gängigen Gesellschaftsbildern Attraktivität zu entwickeln. Eine solche zielorientierte Perspektive bietet das biblische Leitbild vom wandernden Gottesvolk an:

„Denn wir haben hier keine Stadt, die bestehen bleibt, sondern wir suchen die künftige.“ (Hebr 13,14)

Wie können diese Ziele erreicht werden?

Indem Kooperation selbst nicht als Ziel, sondern „nur“ als ein Mittel angesehen wird, und um diese Ziele zu erreichen, wird die Erkenntnis aufgenommen, dass Kirche in ihrer Geschichte immer schon unterschiedliche Organisationsformen und Strukturen ausgebildet hat.

Sie waren von Anfang an immer wieder einer kritischen Überprüfung unter der Fragestellung zu unterziehen, ob sie die Erfüllung des kirchlichen Auftrags unterstützen und somit Zeugnischarakter für den Glauben haben.

Zu bedenken gilt:

Jede Gemeinde ist ganz Kirche, aber nicht die ganze Kirche. Sie ist

vollwertig, aber nicht vollständig. Diese Einsicht führt zu einem Verständnis, selbst ein wichtiger Teil eines größeren Ganzen zu sein, in dem die einzelnen Glieder aufeinander angewiesen sind.

Gemeinde ist nur Gemeinde in Beziehung: zur Nachbargemeinde, zur Gesamtkirche, zur weltweiten Ökumene zu Jesus Christus, ihrem Herrn und Heiland, der sie gründet, bewahrt und vollendet. In diesem Sinne kann sich Gemeindeleben zu mehr Kommunikation und Kooperation öffnen.

Anmerkung:

Ähnliche Eigenschaften wie Zusammenarbeit

Ähnliche Eigenschaften wie Zusammenarbeit, also Synonyme zu Zusammenarbeit sind z.B. Kooperation, Gemeinsamkeit, Solidarität, Partnerschaft, Gemeinschaft, Verbindung.

Ausgleichende Eigenschaften

Jede Eigenschaft, jede Tugend, die übertrieben wird, wird zu einer Untugend, zu einem Laster, einer nicht hilfreichen Eigenschaft. Zusammenarbeit übertrieben kann ausarten z.B. in Minderwertigkeitskomplex, Schüchternheit, Ängstlichkeit. Daher braucht Zusammenarbeit als Gegenpol die Kultivierung von Selbstvertrauen, Selbstsicherheit, Selbstgenügsamkeit, Gottvertrauen, Bedürfnislosigkeit.

Gegenteil von Zusammenarbeit

Zu jeder Eigenschaft gibt es ein Gegenteil. Hier Möglichkeiten für Gegenteil von Zusammenarbeit, Antonyme zu Zusammenarbeit:

Positive Gegenteile von Zusammenarbeit, man könnte diese auch als Gegenpole bezeichnen: Selbstvertrauen, Selbstsicherheit, Selbstgenügsamkeit, Gottvertrauen, Bedürfnislosigkeit

Negative Gegenteile von Zusammenarbeit, also Laster, negative Eigenschaften, sind z.B. Uneinigkeit, Zerfall, Entfremdung, Wettbewerb, Disharmonie, Enttäuschung, Konflikt, Streit, Rivalität, Misstrauen

 

 

Heringe für die Karwoche

Sie können für die Karwoche Hering bestellen:

Rollmöpse: R400 pro 5kg Eimer (mit zwischen 18 und 20 Spießchen von je 3 Rollmöpsen)

Matjes: R100 pro 1 kg Paket (je mit ca 9 Heringen)

Anmeldungen mit Bezahlung bis zum 26. März bei Frau Schreivogel im Büro.

 

 

 

An alle Ministranten!

 Alle Ministranten werden gebeten, vor allem an den Familiensonntagen und an den Hochfesten und Gottesdiensten in der Osterzeit zu dienen. Die besonderen Eucharistiefeiern sind mit einem Sternchen (*) markiert.